Neuigkeiten zum ESTA-Antrag

Beim ESTA-Antrag muss ab sofort das Geburtsland angegeben werdenAb sofort müssen Reisende, die im Rahmen des Visa Waiver Programms visumfrei in die USA reisen, im ESTA-Antrag auch ihr Geburtsland angeben.

Diese neue Regelung betrifft alle neuen ESTA-Genehmigungen, die seit dem 22. Dezember 2011 beantragt werden.

Falls Ihnen bereits eine gültige ESTA-Reisegenehmigung vorliegt, die vor dem Stichtag beantragt wurde, müssen Sie das Geburtsland nicht ergänzen. Auch wenn Sie einen bestehenden ESTA-Antrag nachträglich aktualisieren möchten (z. B. Reiseziel), sind Sie von dieser Regelung nicht betroffen.
Sofern Ihre alte ESTA-Genehmigung nach zwei Jahren Ihre Gültigkeit verliert, ein neuer Reisepass beantragt wurde oder sich beispielsweise Ihr Name (bei Heirat) geändert hat, ist eine neue ESTA-Genehmigung notwendig, bei der Sie dann auch dazu verpflichtet sind, das Geburtsland anzugeben.

Es bleibt abzuwarten, ob diese neue Regelung zu einer höheren ESTA-Ablehnungsrate bei Personen führt, die in für die USA „problematischen“ Ländern geboren wurden.

Grundsätzlich benötigen Staatsangehörige von Visa Waiver-Ländern, die zeitweilig aus geschäftlichen oder privaten Gründen unter dem Visa Waiver Programm in die USA reisen möchten, eine ESTA-Einreisegenehmigung. Insofern Sie die ESTA-Genehmigung erhalten, ist diese bis zu maximal zwei Jahre oder bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses (je nachdem was früher eintritt) und für mehrere Einreisen in die USA gültig. Während dieses Zeitraums muss also nicht für jede Reise in die Vereinigten Staaten jeweils eine neue ESTA-Genehmigung eingeholt werden!
Die ESTA-Anmeldung erfolgt online auf der offiziellen Internetseite des elektronischen Reisegenehmigungssystems ESTA: https://esta.cbp.dhs.gov.
Weitere Informationen zu ESTA erhalten Sie in unserem ausführlichen Beitrag ESTA – Elektronisches Reisegenehmigungssystem „Electronic System for Travel Authorization“.