Neue Gebühren für Einwanderungsvisa und Nichteinwanderungsvisa

Anpassung der Antragsgebühren für Einwanderungs- und Nichteinwanderungsvisa für die USAWie das US-Außenministerium ankündigte, werden die Visa-Antragsgebühren der US-Konsulate für Einwanderungsvisa (Immigrant Visa) und Nichteinwanderungsvisa (Nonimmigrant Visa) ab 13. April 2012 angepasst.
Während die Gebühren für die meisten Nichtwanderungsvisa-Kategorien steigen, werden die Gebühren für E-Visa (Treaty Trader und Treaty Investor) und K-Visa (Verlobtenvisum) gesenkt. Antragsteller von Einwanderungsvisa können bei allen Visa-Kategorien von Gebührensenkungen profitieren.

Gebühren für Nichteinwanderungsvisa ab dem 13. April 2012:

  • Visa-Kategorien B, C, D, F, I, J, M (Touristen, Studenten/Austausch, Geschäfts- und Durchreisen): US$ 160 (statt US$ 140)
  • Visa-Kategorien H, L, O, P, Q, R (vorübergehend Beschäftigte): US$ 190 (statt US$ 150)
  • Visa-Kategorie K (Verlobtenvisum): US$ 240 (statt US$ 350)
  • Visa-Kategorie E (Handels- und Investorenvisa): US$ 270 (statt US$ 390)
  • Gebühren für Einwanderungsvisa ab dem 13. April 2012:

  • Einwanderung durch Arbeitsstelle/Investition („Employment-based categories“): US$ 405 (statt US$ 720)
  • Einwanderung im Rahmen der Familienzusammenführung („Family-based categories“): US$ 230 (statt US$ 330)
  • Einwanderung durch Gewinn in der GreenCard-Verlosung („Diversity Visa Program“): US$ 330 (statt US$ 440)
  • Returning Resident Visa (Rückkehrer-Visum) : US$ 275 (statt US$ 380)
  • Andere Einwanderungsvisa: US$ 220 (statt US$ 305)
  • Mithilfe der Gebühren finanziert das US-Außenministerium die Verwaltungskosten, welche für die Bearbeitung der Visa-Anträge entstehen. Um der steigenden Nachfrage nach US-Visa gerecht zu werden, eröffneten die US-Behörden in den vergangenen Monaten u. a. neue Einrichtungen im Ausland und stockten das Personal in den US-Konsulaten auf. Der somit entstandene Verwaltungsaufwand soll durch die erhöhten Gebühren abgedeckt werden.
    Wie hoch die Gebühr in Euro sein wird (z. B. für Antragsteller aus Deutschland), ist bis dato nicht bekannt.

    Wer von der neuen Antragsgebühr betroffen sein wird, lässt sich noch nicht abschließend sagen. Ein mögliches Szenario wäre, dass der Tag des konsularischen Interviewtermins als Stichtag für die neue Gebühr gewertet wird. Personen, die noch die alte Gebühr für einen Interviewtermin ab dem 13. April 2012 entrichtet haben, empfehlen wir dringend den jeweiligen Differenzbetrag passend in bar in Euro für Termine im Konsulat in Frankfurt/Main, München oder Berlin bereitzuhalten. Falls der Antragsteller gebeten wird den Fehlbetrag zu begleichen, wird ihm hierüber eine Quittung ausgehändigt.