Größte Ärgernisse auf Geschäftsreisen

Stressfaktoren für GeschäftsreisendeGeschäftsreisende wurden zu den größten Stressfaktoren auf Reisen befragt. Neben dem Verlust des Gepäcks wird eine fehlende Internetverbindung als besonders störend empfunden.

Die CWT Solutions Group führte die Umfrage unter 6.000 Geschäftsreisenden von 9 global tätigen Unternehmen durch.
Ziel war es die Hauptursachen für Stress aufzudecken, wobei in die Faktoren Zeitverlust, unvorhergesehene Ereignisse (wie verlorene oder verspätet zugestellte Koffer) und die durch die Reise bedingten Störungen der Alltagsroutine unterschieden werden kann. Die Befragten beurteilten mögliche Stressfaktoren von der Buchung über die eigentliche Reise bis hin zur abschließenden Reisekostenabrechnung.

Der Verlust des Reisegepäcks sowie schlechter Internetzugang bzw. -verbindung stellen für Geschäftsreisende den größtmöglichen Stress dar. Aber auch Langstreckenflüge in der Economy Class und Flugverspätungen machen Geschäftsreisenden zu schaffen.

Die Studienergebnisse legen außerdem einen Zusammenhang zwischen dem Alter, dem Geschlecht, der Nationalität und der Position auf der einen und dem Stress auf Reisen auf der anderen Seite nahe.
Im Ländervergleich fällt auf, dass sich deutsche Geschäftsreisende insbesondere über Zeitverlust z. B. durch Umsteigen und verkehrsungünstig gelegene Übernachtungsmöglichkeiten ärgern. Dass der gewohnte Alltag bei Reisen durcheinander gerät – z. B. durch längere Arbeitszeiten, Fremdsprachen, zum Teil ungesundes Essen – stört deutsche Geschäftsreisende dagegen weniger als andere Nationen.
Nordamerikanische Geschäftsreisende empfinden eine unbekannte Fremdsprache als einen größeren Stressfaktor als andere Staatsbürger.
Die Umfrage belegt außerdem, dass Alter und Stress bei Geschäftsreisen Hand in Hand gehen: Je älter der Reisende, desto stärker der wahrgenommene Stress. Auch steigende Reisehäufigkeit bewirkt mehr Stress. Außerdem sind der Studie zufolge Frauen empfänglicher für Stressfaktoren als Männer. Schließlich fühlen sind Vorstände auf Reisen eher gestresst als Geschäftsreisende in anderen Jobpositionen.

Würden Faktoren wie Reisehäufigkeit, Alter oder Geschlecht künftig bei der Reiseplanung berücksichtigt, könnten der Reisestress und die damit verbundene Kosten gesenkt und gleichzeitig das Wohlbefinden der Mitarbeiter verbessert werden.