US-Privathaushalte haben Schulden reduziert

Verschuldung der US-Privathaushalte auf RekordtiefLaut der Federal Reserve Bank ist die Verschuldung der Privathaushalte in den USA so gering wie seit Jahren nicht mehr. Im 4. Quartal 2012 lag die Schuldenquote, also das Verhältnis der Schulden zum verfügbaren Haushaltseinkommen, bei 10,4%.
Sowohl Hypothekenschulden als auch Verbraucherschulden wurden mit einberechnet.

Wirtschaftsexperten gehen demzufolge davon aus, dass die Ausgaben für Konsum und Investitionen in Zukunft steigen werden und somit auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Untersuchungen zeigen jedoch, dass insbesondere die reichen US-Haushalte von der Erholung der Wirtschaft profitieren. Betrachtet man alle Bevölkerungsgruppen insgesamt, so wird deutlich, dass ein Großteil des Wohlstands in den USA nach der Krise wieder aufgebaut werden konnte. Ende 2012 betrug das Vermögen der Privathaushalte 66,1 Billionen US-Dollar und war damit nicht nur so hoch wie seit dem 4. Quartal 2007 nicht mehr, sondern auch nicht weit vom Rekordhoch von 67,4 Billionen US-Dollar vor der Rezession entfernt.

Experten prognostizieren daher eine positive Entwicklung des Immobilienmarktes, d. h. steigende Immobilienpreise, was einem Großteil der amerikanischen Bevölkerung zu Gute kommen würde.